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Wir bauen für Sie auf!

20.07.2017

Eine Druckmaschine aufzustellen, ist keine Kleinigkeit, sondern ein logistischer Kraftakt. Viele Dinge sind zu koordinieren, damit die Maschine zügig und erfolgreich in Betrieb genommen werden kann. Schauen Sie uns beim Aufbau über die Schulter.

Hier können Sie den kompletten Vorgang der Aufstellung im Zeitraffer ansehen:

 Und so ist es abgelaufen ...

 

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Am 10. Juli war es endlich soweit: Das neue Inkjet-Bogendrucksystem von Canon, die VarioPrint i300 wurde in der Druckerei C.H.Beck angeliefert. Zwei LKWs mit Anhängern brachten die auf über 40 Paletten verteilte Druckmaschine vom holländischen Venlo nach Nördlingen. Seitdem läuft in Nördlingen die Aufstellung durch die Techniker von Canon.

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In der ersten Woche stand zuerst die Installation der mechanischen Komponenten an. Die Maschine selbst ist hier komplett modular aufgebaut und besteht aus drei Hauptkomponenten, dem Druckmodul, Trocknermodul und Wartungsmodul. Diese Komponenten befinden sich hierbei in der Mitte der Maschine. Ergänzt wird die wie ein „H“ aufgebaute Anlage um Papiereingabe und –ausgabemodule sowie die Stromversorgung und den Steuerrechner in den vier Armen.

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Nachdem der Großteil der mechanischen Arbeiten nach einer Woche abgeschlossen war, begann am 17. Juli die elektrische Installation der Maschine. Anschließend wurde die Maschine zum ersten Mal an das Stromnetz angeschlossen, und damit konnte an diesem Tag auch das eigentliche Herz der Anlage installiert werden: die Druckköpfe. Insgesamt sind in der Maschine 15 Druckköpfe mit knapp 40.000 einzelnen Düsen verbaut. Diese erzeugen bis zu 80 Millionen einzelne Tintentropfen pro Sekunde.

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Die elektrische Inbetriebnahme der Anlage wird voraussichtlich am 21. Juli abgeschlossen. Anschließend erfolgt die Kalibrierung des Systems durch den Hersteller, die Grundeinstellung aller Komponenten sowie die Ersteinrichtung. Anfang August findet schließlich die Schulung der Operatoren von C.H.Beck auf der Maschine statt, so dass ab Mitte August planmäßig die ersten Kundenaufträge auf der Maschine produziert werden können.

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Im September wird als weitere Komponente des Systems der Horizon StitchLiner Mark III angeliefert. Hierbei handelt es sich um einen modernen, für die digitale Zeitschriftenproduktion geeigneten, Sammelhefter. Die an der Canon i300 gedruckten Aufträge können hiermit direkt Nearline weiterverarbeitet werden. Zusammentragen, Falzen, Heften, Schneiden, Adressieren und Hinzufügen von Beilagen erfolgt direkt an einer Stelle. Dies bietet bei kleinen und mittleren Zeitschriftenauflagen große Vorteile im Bereich der Durchlaufzeiten und Rüstkosten – sowohl für die Druckerei, als auch für die Verlage!

 

 

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