Fastenzeit – Hintergründe und Trends

03.04.2020

Fastnacht ist vorbei und die Fastenzeit beginnt. Beides gehört zusammen, denn die Faschingszeit hat schließlich ihren Ursprung darin, dass man vor den kargen 40 Tagen noch einmal so richtig auf den Putz hauen will. Aber warum fasten wir?

Aus christlicher Sicht fasten wir um uns an die 40 Tage und Nächte zu erinnern, die Jesus nach seiner Taufe gefastet hat. Im Mittelalter ging es mehr und mehr darum, Gott, dem Papst oder dem Pfarrer zu gefallen.

Doch es stehen längst nicht mehr religiöse Motive im Vordergrund. Vielmehr wollen viele Fastende abnehmen oder sich einfach nur vergewissern, dass sie von bestimmten Dingen  nicht abhängig sind. Zumindest nicht so sehr, dass sie nicht 40 Tage darauf verzichten könnten. Tatsächlich möchten sich 47 Prozent der Befragten durchs Fasten selbst disziplinieren. 38 Prozent geben gesundheitliche Gründe an, immerhin 34 Prozent religiöse.

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Trends in der Fastenzeit

Fasten wird immer beliebter, auch bei uns in Deutschland. Dabei ist der Verzicht auf Alkohol oder Süßigkeiten besonders beliebt. Das wird sich wohl nie ändern. Doch es gibt auch andere Fasten-Trends:

1. Smartphone-Fasten

Eine harte Challenge: sechs Wochen Smartphone-Fasten! Für den einen oder anderen klingt das schlimm, nahezu unmöglich! Denn wir greifen längst alle paar Minuten zum Handy – und sollten uns ab und zu fragen, ob sich dieser Griff wirklich lohnt. Warum nicht mal für ein paar Wochen damit aufhören? Man hat wieder viel mehr Zeit für andere, wichtigere Dinge.

2. Klimafasten

Aufgrund der Corona-Krise werden wir schon gezwungen auf unseren langersehnten Urlaub zu verzichten, deshalb ist das Klimafasten aktueller denn je. Um das ganze noch zu verstärken, verzichten viele auf das Auto. Denn Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen hilft der Umwelt und hält nebenbei auch noch fit.

3. Fasten fasten

So manchem geht der Fasten-Rummel auf die Nerven. Daher ein Extra-Vorschlag: Fasten fasten! Die Seele einfach mit weniger guten Vorsätzen belasten. Dafür aber eine Sache besser machen. Eine einzige!

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