Lean publishing + Industrie 4.0 = flowproduction

06.07.2018

Unser Tool flowproduction ist die logische Konsequenz, wenn man die Leitideen von Lean Publishing und von Industrie 4.0 kombiniert und auf den Produktionsprozess von Büchern oder die Satzerstellung überträgt.

Lean Publishing ist die Übertragung der Lean-Philosophie auf das Publizieren. Kerngedanken sind dabei:

  • Konzentration auf das Wesentliche:
    Das oberste Ziel ist es, Kundenwert ohne Verschwendung zu schaffen. Das bedeutet, dass man sich auf die Prozesse fokussiert, die zur Wertschöpfung beitragen. Prozesse, die das nicht tun, sollten möglichst unterbleiben.
  • Reduktion von Verschwendung:
    Wenn man nur wertschöpfende Prozesse durchführt, dann reduziert man bereits die Verschwendung, denn Verschwendung ist alles, was nicht dem originären Ziel dient. Aber es gibt darüber hinaus auch Verschwendung in wertschöpfenden Prozessen. Es ist also auch darauf zu achten, dass diese Prozesse effizient durchgeführt werden.
  • Vermeidung von Fehlern:
    Das Streben nach Perfektion ist ein wesentlicher Baustein. Da jeder Fehler als Störung des Prozesses anzusehen ist, müssen die Ursachen von Fehlern konsequent beseitigt werden, um Fehlerkosten zu senken und die Qualität zu erhöhen.
  • Betrachtung aller Prozesse, die an der Produktion beteiligt sind:
    Um höchste Effizienz zu erreichen, ist es notwendig, alle Prozesse im Blick zu haben. Nur so können auch alle Schwachstellen aufgedeckt werden.

Industrie 4.0 bezeichnet den aktuell letzten Schritt der Industrialisierung. Im ersten Schritt begann man Ende des 18. Jahrhunderts damit, mittels Wasser- und Dampfkraft die Produktionsprozesse zu mechanisieren. Die Fortsetzung dieses Prozesses fand Ende des 19. Jahrhunderts mit der Elektrifizierung statt. Damit konnten Produktionsprozesse arbeitsteilig und weitgehend ortsungebunden aufgesetzt werden. Der dritte Schritt war die Automatisierung der Produktionsprozesse durch den Einsatz von Elektronik und IT seit dem Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Bei Industrie 4.0 geht es nun um die Vernetzung von Systemen über Unternehmensgrenzen hinweg. Dabei unterhalten sich Maschinen mit Maschinen.

Betrachtet man die Prozesse in einem Produktionsumfeld, so stellt man schnell fest, dass die mit der Produktion befassten Teile häufig schon langjährigen Optimierungsprozessen unterworfen waren. Dadurch ist das Rationalisierungspotential oft schon stark ausgeschöpft. Die administrativen Prozesse stehen dagegen häufig weniger im Fokus.

lean publishing + Industrie 4.0 = flowproduction

Bringt man nun noch den Gedanken von Industrie 4.0 dazu, dass Kommunikation von Systemen (Maschinen) über Unternehmensgrenzen hinweg aufgebaut wird, so ist man unmittelbar bei der Kernidee von flowproduction: Optimierung der administrativen Prozesse bei der Produktion von Produkten im Bereich Publishing durch Kommunikation von Systemen bei Auftraggeber (ERP-System des Verlages) und Dienstleister (ERP System des Dienstleisters).

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