flowleaf - publication on demand

07.10.2019

Flowleaf ist unser Werkzeug für die Organisation der Produktion von Loseblattwerken. Verlag und Satzdienstleister profitieren gleichermaßen von der gemeinsamen Informations- und Arbeitsplattform. Bei uns im Haus leitet Markus Strauß die Entwicklung von flowleaf. Wir haben uns mit Ihm über das Produkt unterhalten.

20191004_MStrauss.jpgC.H.Beck: Hallo Herr Strauß, was ist Ihre Aufgabe bei der Entwicklung von flowleaf?

Meine Hauptaufgabe ist die Projektleitung von flowleaf. In dieser Rolle kümmere ich mich neben der Projektorganisation auch um die Generierung von Produktideen. Hierbei werde ich sehr gut von meinen Entwickler- und Satzkollegen unterstützt.

 

C.H.Beck: Wie lange arbeiten Sie schon an der Entwicklung von flowleaf?

Die Idee zu flowleaf ist entstanden, als wir den Auftrag für die Satzproduktion der Praxis der Kommunalverwaltung vom Kommunal- und Schulverlag übernommen haben. Dabei handelt es sich um ein sehr umfangreiches und komplexes Loseblattwerk, aus dem sehr viele Auskopplungen produziert werden und das eine hohe Änderungsfrequenz hat. Mit der Produktentwicklung starteten wir dann im Herbst 2017. Am 27. August 2018 wurde dann der erste Titel im Echtbetrieb mit flowleaf produziert.

 

C.H.Beck: Ist dann flowleaf ein Spezialwerkzeug für die Produktion der PdK?

Nein, ganz im Gegenteil. Flowleaf ist sehr universell angelegt, sodass man Losblattwerke jeglicher Art damit bearbeiten kann. Darüber hinaus denken wir auch über Einsatzszenarien in der Buchproduktion nach, die mit Loseblatt gar nichts zu tun haben.

Flowleaf ist ein Werkzeug, das einen generell bei der Datenhaltung in der Satzproduktion unterstützt.

 

C.H.Beck: Wie wird sich flowleaf weiterentwickeln? Was planen Sie?

Ideen gibt es sehr viele. Aktuell sind wir damit beschäftigt flowleaf mit PDF-Daten zu füttern (die eine Million-Seiten-Marke haben wir kürzlich geknackt :-)).

Nachdem alle Daten blattweise in der Datenbank versionsverwaltet vorliegen, ist die Verwendung dieser Blätter sehr vielseitig.

Momentan befassen wir uns mit der Planung einer Werkverwaltung. Diese soll so mächtig sein, dass es unseren Kunden und deren Beziehern möglich ist, sich quasi on Demand aus der Fülle der PDF Blätter Publikationen zusammenzustellen.

 

C.H.Beck: Und wie können die Kunden von flowleaf profitieren?

Bei der Entwicklung von flowleaf haben wir von Anfang an darauf geachtet, der Produktion und den Kunden einen Mehrwert zu bieten.

Folgende Features können unsere Kunden nutzen:

  • Die Aufträge können digital platziert werden.
  • Das komplette Datenhandling, von Auftragseingang bis zur Auslagerung für diverse Plattformen (Online, Print, Autoren), spielt sich in flowleaf ab.
  • Statusinformationen rund um die Aufträge können eingesehen werden.
  • Darüber hinaus findet die komplette Kommunikation rund um die Aufträge im System statt. Dadurch wird auch im Vertretungsfall keiner den Überblick über sein Produkt verlieren.

Die angesprochene Datenhaltung kann einen absoluten Mehrwert für weitere Publikationswege unserer Kunden bieten.

C.H.Beck: Vielen Dank für das Gespräch

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Mehr Information auf weniger Speicherplatz – die Datenhaltung in flowleaf

Als Dienstleister mit ausgeprägtem Schwerpunkt Loseblatt halten wir auf unseren Servern ein ordentliches Volumen an Daten für die bearbeiteten Loseblattwerke unserer Kunden vor. Eine siebenstellige Anzahl an Grundwerks-Seiten, die in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren sind: Immer dann, wenn die Bezieher wieder eine neue Lieferung erhalten, die sie anhand der Einordnungs-Anleitung in ihre Grundwerks-Ordner einsortieren. Um bei Bedarf jederzeit ein aktuelles Grundwerk drucken zu können, wird die jeweils identische Aktualisierungs-Aktion datenseitig ausgeführt und der neue Grundwerk-Stand gespeichert.

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