Nanu, wer hoppelt denn da...?

08.04.2019

Nicht mehr lange und es duftet wieder überall herrlich nach leckerem Hefegebäck und frischem Moos. Im Supermarkt lacht uns ein Schokoladenhase nach dem anderen an und die lieben Hühner legen Eier was das Zeug hält – Ostern steht vor der Tür! Welche Osterbräuche haben sich bei Ihnen zu Hause und in Ihrer Umgebung über die Jahre eingebürgert?

Im Ries schmückt jede Gemeinde gerne ihren Dorfbrunnen mit zahlreichen bunten Ostereiern, frischem Grün, farbenfrohen Bändern und den ersten Frühlingsblumen. Es ist immer wieder aufs Neue schön zu sehen, wie viel Mühe die Gemeindemitglieder für die liebevolle Gestaltung der Brunnen aufwenden. Die Brunnen zeigen allen an, der lang ersehnte Frühling und Ostern sind nicht mehr weit.

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Spätestens am Karfreitag oder Ostersamstag geht es in allen Küchen heiß her: Eier werden hart gekocht, in den schönsten Farben gefärbt, bemalt oder ausgeblasen, um sie später als Dekoration an den Osterstrauß – oftmals eine Mischung aus Weidenkätzchen und Forsythie – zu hängen.
Wo Kinder im Haus sind, wird das Eierfärben zum Riesenspektakel und alle wollen mithelfen.

In den meisten Familien darf schließlich auch das aus Biscuitteig gebackene Osterlamm nicht fehlen. In eine entsprechende Backform gegossen und nach dem Backen mit Puderzucker bestäubt, ist es wunderschön auf dem Frühstückstisch am Ostersonntag anzusehen – fast zu schade zum Anschneiden ;-)
Schließlich gibt es Hefegebäck in allen Variationen und Formen – vom Hefezopf, über süße kleine Osterhäschen mit Rosinen als Augen oder kleine Küken.

 

Für die Christen ist der Besuch der Osternacht von Ostersamstag auf Ostersonntag der Höhepunkt an Ostern. Bei diesem Kirchenbesuch haben alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit, eine selbst gestaltete Osterkerze mit in den Gottesdienst zu bringen und diese an der neuen großen Osterkerze, die an dem Abend geweiht und am Osterfeuer entzündet wird, zu entflammen. Jeder Gottesdienstbesucher darf im Anschluss das ‚Licht‘ mit nach Hause in die eigenen vier Wände nehmen. Was für eine schöne Tradition!

 

Nicht selten werden kleine Körbe mit Schinken, Salz, Brot, Ostereiern und Osterlamm zusammengestellt und in der Kirche geweiht. Am Ostermorgen beim Frühstück bekommt jedes Familienmitglied von dem Geweihten etwas ab und vielleicht steht ja auf dem Frühstückstisch noch die brennende Osterkerze von der Osternacht?

Und was darf nach dem Frühstück auf keinen Fall fehlen? Natürlich das fröhliche Eiersuchen, auf das alle Kinder schon tagelang hin gefiebert haben! Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter mitmacht und die Eiersuche im Freien bei herrlichem Sonnenschein stattfinden kann.
Die Kinder, die nicht erst lange nach ihrer Osterüberraschung suchen möchten, bauen im Voraus ein Osternest aus kleinen Holzscheiten im Garten und legen dieses mit weichem Moos aus. Ach, wie sieht das hübsch aus, wenn in dem frischen Grün ein paar bunte Ostereier und lustige Osterhasen liegen!

 

Da bleibt uns nur noch eins zu sagen: Frohes Eiersuchen … und wehe ein Ei wird vergessen und erst nach Wochen in der brütenden Sonne wieder gefunden!

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