Machen Sie mehr aus Ihren Büchern

09.02.2016

Laut Zahlen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist der Absatz von E-Books zuletzt um 15 Prozent gestiegen. Auch wenn der E-Book-Umsatzanteil am Publikumsmarkt im Jahr 2014 noch bei überschaubaren 4,3 Prozent lag, ist die Menge von 24,8 Millionen abgesetzten E-Books eine nicht zu vernachlässigende Größe. Doch wie positioniert man sich in diesem strategischen Markt? Wir haben einen ganzheitlichen Ansatz für Sie!

Novitäten-Produktion auch als E-Book

Die Erstellung von E-Books parallel zur Printproduktion ist für Novitäten heute Standard. Damit bauen die Verlage nach und nach einen Bestand von Büchern auf, der dem aktuellen Verlagsprogramm entspricht. Dies ist für E-Books deutlich weniger risikobehaftet als bei Printproduktionen, fallen hier doch keine mengenabhängigen Material-, Produktions- und Lagerkosten an. Wichtig ist es, die Daten in zukunftssicheren Formaten vorzuhalten, um jederzeit flexibel auf neue Trends und neuartige Vertriebswege reagieren zu können. XML ist hierbei das Mittel der Wahl.

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Backlist-Digitalisierung in XML

Für eine echte Marktdurchdringung ist es nicht ausreichend, nur das Novitätenprogramm zu bedienen. Dem potentiellen Leser ist es egal, ob ein interessantes Buch unter den Novitäten ist oder bereits vor längerer Zeit veröffentlicht wurde. Er möchte es in der für Ihn angenehmsten Weise (als E-Book oder in Papier) lesen. Deshalb ist es wichtig, auch die Backlist in gleicher Weise wie die Novitäten als E-Book bereitzustellen. Genauso wie bei den Novitäten gilt hier: Um für zukünftige Anforderungen gewappnet zu sein, sollte man diese Daten in XML vorhalten. Unser Prozess flowbacklist zeigt, wie das geht.

Vertrieb über Webshop

Der Vertrieb von E-Books erfolgt in der Regel über Webshops. Diese sind oft in die Internetauftritte der Verlage integriert oder es werden größere Vertriebsplattformen benutzt. Bei beiden Varianten ist es jedoch wichtig, die zugehörigen Abläufe so weit wie möglich zu optimieren. Aus der Erfahrung heraus wissen wir: Das zahlt sich in jedem Fall aus.

Print on Demand

Sofern die Datenhaltung – wie oben beschrieben – auf XML fußt, bieten sich gerade für die Backlist interessante Möglichkeiten außerhalb der E-Book-Vermarktung. Durch Print on Demand ist nicht nur die dauerhafte Lieferbarkeit in Papier auf Basis von Scan-Reprints gegeben. Man kann auch die Variante wählen, den Satz des Werkes automatisiert aus den XML-Daten zu generieren. Dadurch vermeidet man Qualitätsverluste im Druckbild aufgrund des Scanvorgangs. Darüber hinaus erschließt man unter Umständen weiteres Optimierungspotential durch Bündelung von Aufträgen im Druck, sofern man in einem Standard-Satzspiegel und mit Standardpapier produziert. Auf diese Weise vermeidet man die teure Produktion in Auflagenhöhe 1.

Logistik

Es ist nicht damit getan, ein Buch über einen Webshop zu verkaufen und es über Print on Demand zu fertigen. Schlussendlich muss die Ware auch zum Kunden kommen. Gerade bei Kleinserienfertigung sind die Standard-Distributionswege hierfür nicht geeignet. Stattdessen benötigt man einen Partner, der mit kreativen und maßgeschneiderten Lösungen die Anforderungen von Verlag und Kunde erfüllen kann. Aus der Erfahrung von diversen Kundenprojekten wissen wir, wie variabel und anspruchsvoll eine solche Aufgabe sein kann.

Alles aus einer Hand

Die Vermarktung von Inhalten in Form von E-Books ist ein wachsender Markt, der den Verlagen große Chancen bietet. Doch diese Chancen können nur genutzt werden, wenn man einen kompetenten Partner an seiner Seite hat. Wir haben Erfahrung aus vielfältigen Kundenprojekten mit allen Aspekten dieser Aufgabenstellung. Fragen Sie uns. Wir bieten Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung aus einer Hand!

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