Die Druckerei C.H.Beck kann auch digital

12.05.2021

Zur Betreuung der Kunden aus dem Industriebereich gibt es in der Druckerei C.H.Beck ein eigenes Team. Es wird von Jürgen Friedrich geleitet, der gleichzeitig der Hauptansprechpartner für die Agentur Zetweka und Ford ist. Wir haben uns mit ihm über die Besonderheiten der Kundengruppe Industrie unterhalten.

Ein Team Industrie bei einem Buchhersteller. Das ist ja nicht unbedingt das, was man erwartet?

Jürgen Friedrich: Eigentlich ist es naheliegend. Die Produkte, die von Industrieunternehmen benötigt werden, sind oft nicht wesentlich anders als das, was ein Verlag braucht. Deshalb arbeiten wir schon seit Jahrzehnten für Unternehmen außerhalb des Verlagsbereichs. Das beste Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit Zetweka und die Produktion für Ford.

 

Was macht die Druckerei C.H.Beck so interessant für Industrieunternehmen?

Jürgen Friedrich: Ein wesentlicher Faktor ist die hohe Fertigungstiefe. Da ist alles da, von der Rolle bis zum Digitaldruck. Gerade der Digitaldruck ist für Industrieunternehmen interessant, weil er viele neue Möglichkeiten der Individualisierung und Personalisierung der Produkte bietet. Das ist ein Werkzeug zur Kundenbindung und diese wird im Industriebereich sehr hoch geschätzt.

Aber wir haben nicht nur Leistungen im Printbereich im Angebot. Auch in der Logistik und im Fulfillment können wir sehr viel leisten. Zudem gibt es den Bereich Media.Solutions, in dem wir maßgeschneiderte Lösungen von der Prozessautomatisierung bis hin zur Webanwendung, wie z.B. z-order, erstellen.

 

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen?

Jürgen Friedrich: Meine Kollegen werden mir da sicher widersprechen, aber ich meine, dass im Bereich der Industrie viel mehr unterschiedliche Aufgaben von einem Dienstleister gefordert werden. Da geht es nicht nur um das Drucken, sondern auch darum, wie die Ware zum Kunden kommt oder wie man sich in den Fertigungsprozess einer Autofabrik einfügt. Jeder Tag bringt eine neue Herausforderung mit sich. Das bringt Abwechslung und fördert die Kreativität.

 

Was war Ihre größte Herausforderung?

Jürgen Friedrich: Der Aufbau des Inplant-Fitment für Ford. Hierbei liefern wir fertig konfektionierte Packs mit Bedienungsanleitungen, Serviceheften und Bordmappen direkt in die einzelnen Werke. Jedes Werk hat individuelle Anforderungen an Verpackung, Logistik und Timing. Wir haben uns darauf eingestellt und unsere interne Organisation daran angepasst. Im Zuge dessen haben wir eine neue Position „Koordinator Ford“ geschaffen. Er ist verantwortlich für die tägliche Abwicklung des Inplant-Fitments.

 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Jürgen Friedrich: Dass wir mit den Impfungen bald so weit sind, dass man wieder reisen kann. Dann würde ich gerne alle Orte besuchen, an die wir Produkte ausliefern. Das gäbe eine schöne Weltreise!

 

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