Nachhaltigere Weihnachten

12.12.2019

Überall in den Geschäften gibt es Unmengen an kitschiger Weihnachtsdeko und wenn wir ehrlich sind, hat jeder von uns wohl schon genug davon zuhause. Vieles ist aus billigem Plastik und geht schnell kaputt oder verstaubt nach dem Weihnachtsfest im Keller und wird dann vergessen, bis im nächsten Jahr neue Deko gekauft wird. Wir geben ein paar Tipps, was man besser machen kann.

20191210_buecherbaum.jpgWeihnachtsdeko

Tipp 1: Was habe ich bereits daheim?

Schauen Sie sich vor dem großen Weihnachtsshoppingwahn an, was Sie bereits zuhause haben und notieren es. Fragen Sie sich bei jedem Einkauf, ob Sie dieses Dekoelement wirklich brauchen und vergewissern Sie sich, ob Sie einen solchen oder zumindest so ähnlichen Artikel bereits besitzen. Dies klingt zwar nach viel Arbeit, aber wird am Ende damit belohnt, dass man nicht schon wieder zu viel Geld für Weihnachtsdeko ausgegeben hat und zudem spart man die Ressourcen unserer Erde.

Tipp 2: Do it yourself!

DIY-Deko ist viel einfacher herzustellen, als man es sich vorstellt und zudem sieht es noch viel schöner aus.

Orangen sind das Obst des Advents, wer verbindet diesen Duft nicht mit der Weihnachtszeit?

Ganz einfach kann man aus Orangen schönen Raumschmuck, wie z. B. eine Girlande, einen Weihnachtsbaumschmuck oder Geschenkanhänger zaubern.

Einfach 1 bis 2 Orangen in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Legen Sie dabei jede Orange so auf das Schneidebrett, dass die beiden Enden eine horizontale Linie ergeben. Anschließend werden die Orangenscheiben für eine Viertelstunde im Ofen bei ca. 200 °C getrocknet oder (die eindeutig nachhaltigere Variante) für ein paar Tage auf einem Gitterrost am Ofen oder auf die Heizung gelegt und getrocknet. Die getrockneten und abgekühlten Orangenscheiben, können nun auf eine Kordel aufgefädelt und wahlweise mit Zimtstangen dekoriert werden.

Diese selbstgemachte Weihnachtsdeko ist zudem ein angenehm weihnachtlicher Raumduft, der uns die Adventszeit versüßt.

Ein perfektes Wochenendprojekt mit den Kindern, oder natürlich auch für einen selbst!

 Was soll ich nur schenken?

 Tipp 1: gemeinsame Zeit

Das wohl nachhaltigste und ressourcenschonendste Geschenk ist gemeinsame Zeit. Ein gemeinsamer Ausflug in ein Hallenbad, ein gemeinsamer Kochabend, ein Tee in eurem Lieblings-Café oder eine Einladung zum Essen. Schlittschuh fahren oder ein Filmabend könnte ebenso für eine schöne gemeinsame Zeit sorgen. Ganz egal was – Hauptsache, ihr verbringt eine schöne Zeit zusammen.

Da ist für jedes Budget etwas dabei!

Tipp 2: selbstgemachte Schokolade

Wie das geht, findet man im Internet. Und was man selber macht, schmeckt doppelt gut.

Tipp 3: selbstgemachte Bodybutter

 Auch dafür gibt es viele Tipps im Internet. Es ist gar nicht so schwer.

Die perfekte Verpackung

Geschenkpapier hat nur eine Aufgabe, das Geschenk für ein paar Minuten zu verpacken, bis es stürmisch zerrissen wird und letztendlich sofort in den Müll wandert. Wussten Sie, dass für die Produktion von 500 Blatt neuem Papier 7,5 kg Holz benötigt werden? Zusätzlich werden für die 500 Blatt Papier 103,2 Liter Wasser und 26,8 kW/h Strom verbraucht. Eine ganz schöne Ressourcenverschwendung für ein Einwegprodukt.

Unten stellen wir schöne Alternativen für Geschenkverpackungen vor.

Zeitungspapier

Jeder hat eine Zeitung zuhause, die er entbehren kann. Normal kommen gelesene Zeitungen in das Altpapier, aber sie als Geschenkpapier zu verwenden beschert ihnen eine Doppelverwendung.

altes Packpapier

In vielen Paketen befinden sich Unmengen an unbedrucktem Papier. Meist sind es riesen Bögen, die sich perfekt dazu eignen, etwas größere Geschenke zu verpacken. Kinder können das Papier nach Belieben mit Malfarben oder Stempeln dekorieren, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Geschirrhandtücher

Geschirrhandtücher kann nun wirklich jeder gebrauchen und es gibt sie in tollen Farben und Mustern. Sie haben die perfekte Größe für Bücher, kleine Kartons und Spielzeug.

 

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