Weihnachten in anderen Ländern

12.12.2019

Weihnachten ist ein Fest, das in weiten Teilen der Welt gefeiert wird. Doch die Sitten und Gebräuche, die sich um das Fest herum entwickelt haben, sind sehr unterschiedlich und zum Teil recht erstaunlich. Wir haben einige Weihnachtsbräuche aus anderen Ländern für Sie zusammengestellt.

20171211_4kirche.jpgLettland

In Lettland vermischen sich an Heiligabend christliche mit heidnischen Bräuchen. Zeitgleich mit Weihnachten wird dort die Wintersonnenwende gefeiert, die die länger werdenden Tage einläutet. Menschen ziehen als Tiere verkleidet von Haus zu Haus, um böse Geister zu verjagen. Ein Holzbalken wird verbrannt, um der Sonne wieder Kraft zu geben. Der Weihnachtsbaum wird mit Strohsternen und getrockneten Blumen verziert. Deftig ist das Abendessen mit Spezialitäten wie Blutwurst, Sauerkraut, Schweinebraten und Teigtaschen mit Speckfüllung namens „Pirogi“.

Griechenland

Für Griechen hat Feuer eine wichtige Bedeutung zum Weihnachtsfest. Zwölf Tage lang lodern in dem Land öffentliche Feuer, um Kobolde in Schach zu halten. Viele Griechen stellen ein Schiffchen mit Lichterketten auf die Fensterbank, die griechische Alternative zum Weihnachtsbaum. Zum Essen gibt es gefüllten Truthahn und als Nachspeise „Melomakarona“, einen bunten Teller mit Mandel- und Grießkuchen. Geschenke werden erst am 1. Januar überreicht.

Russland

Das Weihnachtsfest der orthodoxen Russen wird am 6. Januar gefeiert. Sobald der erste Stern am Himmel steht, beginnt das traditionelle Mahl – allerdings ohne tierische Produkte, denn erst um Mitternacht endet die wochenlange Fastenzeit. Hauptspeise ist „Kutja“, ein Getreidebrei mit Rosinen und Nüssen. Dazu gibt es Salate, Bohnen, Kraut und Eintöpfe. Insgesamt müssen es zwölf Gerichte sein, eines für jeden Apostel. Höhepunkt der Feier ist ein mehrstündiger Gottesdienst mit Liedern und Lichterprozessionen.

Italien

In Italien ist Weihnachten ein großes Familienfest. In einigen Teilen Italiens werden die Geschenke durch „Gesû bambino“ (Christkind) an Heiligabend gebracht. Ansonsten werden Kinder am Dreikönigstag beschenkt. Sie warten dann sehnsüchtig auf die hässliche, aber weise alte Hexe „Befana“, die durch den Kamin rutscht, um ein Geschenk im bereitgestellten Schuh zu hinterlassen. Das tue sie, so sagt man, weil sie in jedem Haus das neugeborene Jesuskind vermutet.

Indien

In Indien ist Weihnachten ein offizieller Feiertag, der auf Hindi auch als „der große Tag“ bezeichnet wird. Geschenke erhalten in erster Linie die Kinder, aber auch die Angestellten. Für das Familienoberhaupt ist es Zeichen der Verehrung, wenn ihm von den Seinen eine Zitrone überreicht wird, verbunden mit den besten Wünschen für Glück und Erfolg.

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