„C.H.Beck ist einer unserer wichtigsten Lieferpartner mit einer Dienstleistungstiefe, die über das Drucken von Büchern schon lange hinaus geht.“

14.05.2021

Zum Auftakt unserer neuen Reihe „C.H.Beck B2B Solutions stellt vor“ hatten wir die Gelegenheit, mit dem Geschäftsführer der Print Management Agentur Zetweka, Herrn Jürgen Klusch über die vielseitigen Projekte und die aktuellen Herausforderungen zu sprechen.

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Herr Klusch, wie kam die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und der Druckerei C.H.Beck zustande?

Jürgen Klusch: In 2004 erhielt unser Technisches Literatur-Team vom Kunden die Aufgabe, drastische Sparmaßnahmen in der Produktion der Bordbücher zu realisieren. Die Bücher wurden damals noch im Bogen-Offset hergestellt. Da ich damals bei Zetweka mit anderen Aufgaben betraut war, bekam ich das eher am Rande mit. Ich habe mich dann aber in die Gespräche mit eingeklinkt und angeregt, Druck-Partner aus dem Bereich Taschenbuch-Produktion zu finden, die bereit wären, sich mit der Herausforderung auseinanderzusetzen. Die bis dahin geltenden Spezifikationen wie Farbigkeit, Papierqualität und Format wurden auf die Belange der TB-Produktion in der Rolle optimiert. Schlussendlich haben wir uns dann für die Zusammenarbeit mit C.H.Beck entschieden.

In welcher partnerschaftlichen Zusammenarbeit stehen Sie heute zu unserem Haus?

Jürgen Klusch: C.H.Beck ist einer unserer wichtigsten Lieferpartner mit einer Dienstleistungstiefe, die über das Drucken von Büchern schon lange hinaus geht. Den gemeinsamen Online-Shop z-order betreiben wir nun schon ca. 15 Jahre mit großem Erfolg. Seit 2017 liefern wir von C.H.Beck hergestellte und konfektionierte Bordbücher-Packs direkt an die Fließbänder der Ford-Werke in Europa.

Der Zetweka-Onlineshop, der gemeinsam entwickelt wurde, boomt. Immer weniger Neufahrzeuge werden mit Bedienungsanleitungen ausgestattet und der Kunde hat hier die Möglichkeit, sich ein gedrucktes Bordbuch zu bestellen. Wohin geht der Trend Ihrer Meinung nach?

Jürgen Klusch: Alles, was digital werden kann, wird digital werden. Trotzdem wird der Nutzer weiterhin in bestimmten Situationen auf eine gedruckte Anleitung zurückgreifen wollen. Das sehen wir an den Bestellungen im Shop. Die Bordbücher werden natürlich schlanker, denn die umfassende und interaktive Dokumentation der Fahrzeug-Funktionen findet der Kunde in der App.

Worin liegt der Schwerpunkt in Ihrer täglichen Arbeit?

Jürgen Klusch: Als Geschäftsführer kümmere ich mich um die internen und externen Strukturen, die Belange unserer MitarbeiterInnen und Kunden, sowie die Entwicklung unseres Geschäftes.

Was ist Ihr nächstes Projekt?

Jürgen Klusch: Derzeit bauen wir einen neuen Geschäftszweig im Bereich Cybersicherheit auf. 

Was sind Ihre größten Herausforderungen in der aktuellen Zeit?

Jürgen Klusch: Abgesehen von den pandemiebedingten Herausforderungen ist es das schwindende Bewusstsein für die Wirkung des Mediums Print im Marketing-Mix.

Wie gehen Sie damit um?

Jürgen Klusch: Wir sprechen viel darüber mit unseren Kunden und lassen sie die Wirkung verschiedener Medien für ihre Zwecke messen. Des Weiteren publizieren wir Fachbeiträge und versuchen allgemein, dem Irrglauben entgegenzuarbeiten, mit digitalen Medien könne man Bäume retten…

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?

Jürgen Klusch: Auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurückzugreifen und mit neuem Wissen daraus immer wieder etwas Innovatives zu machen.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?

Jürgen Klusch: Ich bin Dienstleister – also für jeden, der meine Unterstützung benötigt.

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