Was haben Rindviecher, fesche Jungs und Schlafmützen mit Pfingsten zu tun?

14.05.2021

Pfingsten – der Name kommt aus dem griechischen „Pentekoste“ was so viel bedeutet, wie: „der fünfzigste Tag“ – denn die Christen feiern Pfingsten fünfzig Tage nach Ostern. Im Religionsunterricht lernt man: Pfingsten ist das Fest des „heiligen Geistes“ und der wird in der Kunst meist als Taube dargestellt. Theologisch gibt es wohl keinen Zusammenhang zwischen Ochs und Taube. Somit kommt man hier nicht weiter. Dann versuchen wir es mit der Volkskunde:

20210514_pfingstochse.jpgViel Brauchtum gibt es nicht und wenn, dann vielleicht eher im Alpenraum, denn oft fällt der „Almauftrieb“ in diese Zeit. In vielen Dörfern wird der Almauftrieb wie ein Volksfest gefeiert. Ein Höhepunkt ist die Prozession durch den Ort, da werden die Rindviecher durch den Ort auf die Weide getrieben. Das schönste Tier der Herde, üppig und aufwendig mit Blumen und Bändern geschmückt, der „Pfingstochse“, er führt die Prozession an. Daher stammt die Redensart „er kommt wie ein geschmückter Pfingstochse daher".

Leider hatte der  „Pfingstochse“ bis ins 19. Jahrhundert oft kein langes Leben, denn nach der Prozession wurde er für das anschließende Pfingstessen meist geschlachtet und verspeist.

In manchen Gegenden ist der Pfingstochse im scherzhaften Sinn allerdings kein prächtig geschmücktes Rindvieh, sondern wer am Pfingstsonntag als Letzte:r aus den Federn kam. Manchmal wird der „Pfingstochse“ auf einer Schubkarre durch den Ort gefahren, um allen zu zeigen, wer in diesem Jahr die „Schlafmütze“ war.

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