Was man sonst von C.H.Beck noch wissen muss …

14.10.2021

In Gesprächen mit unseren Kunden beantworten wir gerne deren Fragen. Dabei stellen wir fest, dass manche Dinge immer wieder gefragt werden. Vieles hat mit der Arbeit und mit unseren Produkten zu tun. Aber manches behandelt auch ganz andere Bereiche. Hier eine teilweise nicht ganz ernst gemeinte Zusammenstellung:

Frage:  Die Druckerei arbeitet mitten im Ries-Krater, war Home Office für Sie eine technische Herausforderung?

Antwort:  Technisch sicher nicht. Nördlingen und Umgebung sind gut vernetzt. Wir arbeiten zuhause wie in der Firma u.a. mit Terminal-Servern und virtualisierten Rechnern. Damit macht es wenig Unterschied, ob zuhause oder im Büro gearbeitet wird.

 

Frage: Was tut die Druckerei C.H.Beck in Bezug auf Nachhaltigkeit?

Antwort: Nachhaltigkeit ist für uns als junges Unternehmen mit über 250 Jahren Firmengeschichte ein großes Thema. Deshalb achten wir tagtäglich darauf, so Ressourcen schonend wie möglich zu produzieren. Viele große und kleine Maßnahmen, die wir hier zusammengestellt haben, gehören für uns dazu.

 

Frage: Was tut die Druckerei C.H.Beck, um sich für die Zukunft fit zu machen?

Antwort: Wir sind ständig bemüht, uns auch für die nächsten 250 Jahre gut aufzustellen. Deshalb investieren wir permanent in die Aktualisierung unserer Anlagen. Aber genauso wichtig sind für uns unsere Mitarbeiter. Deshalb bilden wir jedes Jahr in verschiedenen Berufsbildern wie z.B. Fachinformatiker, Mediengestalter, Medientechnologen Druck und Druck-Weiterverarbeitung und Industriekaufleute aus. Darüber hinaus bieten wir in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Studienplätze für das duale Studium im Fachbereich Informatik an.

 

Frage: Wie wirkt sich der Standort Ihrer Druckerei in Bayern, direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg, auf die tägliche Zusammenarbeit zwischen den Kollegen aus?

Antwort: Immer wieder kommt es zu sprachlichen Differenzen und gegenseitigem Unverständnis zwischen den bayerischen Kollegen auf der einen und den schwäbischen Kollegen auf der anderen Seite. Mit ein wenig Geschick und viel Einfühlungsvermögen gelingt es unseren „verschiedensprachigen Kollegen“ am Ende des Tages aber immer auf einen Nenner zu kommen. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann schlagen wir in unseren kleinsten Produkten nach, den sogenannten Lilliput-Wörterbüchern. Da findet sich in der Regel ein passender Hinweis.

20211014_lilliput.jpg

Ein kleiner Auszug aus den verbalen Stolpersteinen, mit denen unsere Mitarbeiter Tag für Tag zu kämpfen haben:

 

Bayerisch bzw. Rieserisch

Schwäbisch

Hochdeutsch

Heuer

des Johr

dieses Jahr

Maschke

Maske

Maske

do

dohanna

hier

honn

hen

haben

gonn

gangat

gehen

Aftermeede

Dienschdag

Dienstag

gschoba

gugga

schauen/abklären

heacher

häer

höher

Nearle

Nördlinga

Nördlingen

Wieschdla

Wurschdla

Würstle

ui

eich

euch

Boom

Baum

Baum

Os gond end Mess.

Mir gangat auf d Mess.

Wir gehen auf die Mess. (Die Mess ist das Nördlinger Volksfest, vergleichbar in seiner lokalen Bedeutung mit der Wiesn in München oder dem Cannstatter Wasen in Stuttgart.)

 

 

Frage: Bei über 250 Jahren Firmengeschichte von C.H.Beck spuken die Geister doch sicher durch die Gänge?

Antwort: Ich kann Ihnen versichern, mir ist noch keiner begegnet. Auch in den dunkelsten Kellern finden sich bei uns nur Server, Archiv und Haustechnik – und einige Barren Blei aus längst vergangenen Tagen.

 

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