Wie haben wir uns zum Kalenderproduzenten entwickelt?

26.08.2020

Die Produktion von Abreißkalendern anstelle von Büchern ist nicht unbedingt naheliegend. Es sind einige technische Hürden zu überwinden. Wir haben den Leiter unserer Buchbinderei Sebastian Birzele befragt, wie es dazu kam, dass wir auch Abreißkalender produzieren.

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Redaktion: Wie haben wir uns zum Kalenderproduzenten entwickelt?

Sebastian Birzele: Die Anfänge gehen zurück auf unsere Zusammenarbeit mit Langenscheidt. Teil des gesamten Paketes waren seinerzeit u.a. die Abreißkalender. Wir steckten die Köpfe zusammen und überlegten, wie wir diese Kalender im eigenen Haus produzieren konnten. Dabei forschten wir nach Möglichkeiten, die technischen Hürden zu beseitigen. Gesucht – gefunden. Das war der Start.

Redaktion: Und was war die Lösung?

Sebastian Birzele: Je nach Format können wir auf der zweifarbigen Rotation im 3er- oder 4er-Nutzen in einem Druckvorgang produzieren und dort inline perforieren. Auf den Bindeaggregaten verarbeiten wir ebenfalls diesen Mehrfachnutzen. Diese Kombination passt sehr gut zu uns.

Hier ein vereinfachter Aufriss:

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Redaktion: Was ist das Besondere für die Buchbinder?

Sebastian Birzele: Die Präzision! Diese Mehrfachproduktion erfordert extreme Genauigkeit ohne jegliche Schwankung. Diese würde sich z.B. beim Schneiden aufsummieren und verstärken, was im schlimmsten Fall das Produkt unbrauchbar machen könnte.

Herausfordernd sind zudem die manchmal etwas ungewöhnlichen Materialkombinationen. Wir verarbeiten z.B. häufig Recyclingpapier. Dies in Kombination mit der Perforation erfordert große Vorsicht. Und hier sind wir eben trainiert mit unseren vielen Dünndruckproduktionen für die  Fachbuchverlage oder auch mit unseren zahlreichen Bedienungsanleitungen und umfangreichen Katalogproduktionen.

 

Fazit: Immer her damit! Wir freuen uns darauf!

 

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